Über mich - Sven Alexander Hofer


Sven Alexander Hofer
Lebens- u. Sozialberater
Dipl. Coach
Dipl. Gesundheits- u.
Krankenpfleger
(dzt. im Psychotherapeutischen
Propädeutikum der FH Vorarlberg)
"Nichts wird Dir offenbar, wo Du nicht offen bist,
und außen siehst Du nichts, was Dir nicht innen ist,
das Äußere dient Dir nur, Dein Inneres zu entfalten.
Dein Inneres weiter dann, das Äußere zu gestalten."

Friedrich Rückert
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Angeregt durch die eigene, persönliche Lebensgeschichte, durch Erlebnisse und Erfahrungen mit meiner Suche nach Identität und Orientierung, ebenso durch Erfahrungen mit meiner Spiritualität und meinem persönlichen Glauben - und letzlich auch mit dem Tod - habe ich mich 2006 entschlossen, eine Ausbildung zum systemischen Coach zu absolvieren, die ich mit einem Aufbaulehrgang zum Lebens- und Sozialberater erweiterte. Seither bin ich beraterisch und begleitend tätig.

Mit der Ausbildung zum Diplomierten Gesundheits- und Krankenpfleger erwarb ich Fachwissen im klinischen Bereich der Pflege, Betreuung und Begleitung von Menschen aller Lebensalter.

Derzeit studiere ich Psychotherapie (Lehrgang "Psychotherapeutisches Propädeutikum" der FH Dornbirn im Schloß Hofen).

Im Landeskrankenhaus Hohenems bin ich im Department für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie angestellt.
In der AIDS Hilfe Vorarlberg bin ich angestellter MSM-Berater.

Ehrenamtlich engagiere ich mich für soziale Projekte, insbesondere für LGBTIQ* Menschen.

Ich lebe in Partnerschaft mit meinem Verlobten seit ca. 7 Jahren zusammen.
Mein jüngerer Sohn (15) lebt bei uns - wir sind eine "Regenbogenfamilie" - mein älterer Sohn (22) lebt in Amerika.
In verschiedenen Texten bringe ich zu Papier was mich gerade beschäftigt und arbeite darüberhinaus an meinem Buch "Zwischen den Ufern - Ein spät geouteter, schwuler Mann und Vater zwischen Normen und Zwängen, Männlichkeitsidealen, Gay Pride Paraden und christlichem Glauben", das einerseits meine Lebensgeschichte in Hinsicht auf meine sexuelle Orientierung und meinen persönlichen christlichen Glauben beschreibt, und andererseits kritische Überlegungen zu eben diesen Themen ausführt.

Es ist mir auch ein Anliegen, zu bestimmten Themen in öffentlichen Medien Stellung zu beziehen. Ganz besonders beschäftige ich mich dabei mit Fragen, die Spiritualität/Glauben und/oder Geschlechter, Geschlechtsidentitäten und gleichgeschlechtliche Liebe betreffen.

Wirken

Viele Jahre war ich ehrenamtlicher Mitarbeiter der katholischen Kirche in Lochau (Vorarlberg), wo ich unter anderem als Lektor und in der Jugendarbeit tätig war. Ich war Mitbegründer und Obmann des „Vereines zur Errichtung und Erhaltung eines Jugendtreffs (JUCA) in Bregenz“ in den 90er Jahren. Aufgrund meiner früheren ehrenamtlichen Tätigkeiten in der katholischen Kirche habe ich einen besonderen Bezug zum christlichen Glauben. Jedoch bin ich nicht immer mit allem einverstanden. Manchmal gibt es Dinge, zu denen ich Stellung beziehen möchte. Zum Beispiel mit dem offenen Brief in der Tageszeitung „Der Standard“ an den Salzburger Weihbischof Laun.

Über diverse Medien, wie Publikationen, offene Briefe und Essays, aber auch als Interviewpartner in verschiedenen Radio- und Fernsehsendungen versuche ich auch, die Anliegen der LGBTIQ* Menschen in Österreich sichtbarer zu machen und der österreichischen sowie internationalen Politik aufzuzeigen, wo ich Verbesserungsmöglichkeiten und Dringlichkeiten in Sachen LGBTIQ*-Rechte und Diskriminierung sehe.

2013 habe ich, zusammen mit meinem Partner, den Verein Vielfalt (Verein zur Unterstützung sexueller Minderheiten und zur Förderung des friedlichen Miteinanders in der Gesellschaft. Menschenrechtsorganisation), dessen Obmann ich bin, gegründet. Der Verein Vielfalt ist Mitglied in nationalen, europäischen und internationalen Gremien. So zum Beispiel im Nationalen No Hate Speech Komitee Österreich, im Netzwerk #GegenHassImNetz (Österreich), bei der ILGA (International Lesbian, Gay, Bisexual, Trans and Intersex Association), bei EPOA (European Pride Organisers Association) und InterPride (International Pride Organisers Association) oder bei der Civic Solidarity Platform (International Civil Solidarity Platform, eine Gesellschaftsplattform, bestehend aus NGOs aus der ganzen Welt, die zum Beispiel der OSCE immer wieder Empfehlungen in Bezug auf Menschenrechte gibt). In Vorarlberg ist der Verein Vielfalt Mitglied der "Plattform für Menschenrechte".

2015 habe ich die Parlamentarische Bürger*Inneninitiative EHE-GLEICH angeregt, die vom Rechtskomitee LAMBDA umgesetzt und von über 40 LGBTIQ* Organisationen Österreichweit getragen wurde und weit über 50.000 UnterstützerInnen-Unterschriften für die Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare in Österreich sammelte.

Einer der für mich persönlich wichtigsten Meilensteine in meinem Engagement für LGBTIQ* Menschen war die historisch erste Regenbogenparade in Bregenz, die ich im Jahr 2016, zusammen mit Mara Gabriel, im Gedenken an das nur zwei Wochen zuvor geschehene Attentat im Nachtclub "PULSE" in Orlando (USA) - mit 49 Toten und 53 Verletzten - organisiert habe. Sie wurde von ca. 250 Menschen besucht. Im Jahr 2017 habe ich das Projekt "CSD Bregenz PRIDE" begründet. Seither organisiere ich einmal jährlich den Christopher Street Day in Bregenz mit Regenbogenparade und PRIDE Village, der mittlerweile (Stand 2019) von über 750 Menschen besucht wird.

Im März 2016 war ich, gemeinsam mit dem Seelsorger Johannes Heil - einem langjährigen Freund - in Schulen und Schulklassen, um dort mit den Schülern und Schülerinnen über das Thema "Homosexualität und Glaube" zu sprechen.

Ein besonderes Anliegen ist mir während meiner Ausbildung zum Diplomierten Gesundheits- und Krankenpfleger das Thema "Sexualitäten in Pflege und Altenpflege" geworden. Auch mit dem Thema "Transidentität in pflegenden Berufen" habe ich mich intensiv auseinander gesetzt.

Und weil es mir ganz besonders wichtig ist:
Bei allem was ich tue, versuche ich stets, den Menschen gegenüber und in der zwischenmenschlichen Interaktion mit ihnen, folgende Grundhaltung zu bewahren:
"Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren.
Sie sind mit Vernunft und Gewissen begabt und sollen einander wohlwollend
und im Geiste der Freundschaft begegnen."
In Anlehnung an: Artikel 1 der Charta der Menschenrechte
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Sven Alexander Hofer
Hörbranzer Straße 17/1
A - 6911 Lochau

+43 650 91 49 630

© Sven Alexander Hofer 2019
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